Donnerstag, 26. März 2015

2.Tag | Ankunft in San José

Um kurz nach 6 Uhr morgens Ortszeit landen wir in San José. Die Koffer sind schnell abgeholt und die Passkontrolle ist zügig passiert. Barbara, unsere Reiseleiterin für die nächsten zwei Wochen, hat erst vor wenigen Minuten die letzte Young Line - Gruppe verabschiedet und bündelt nun unsere Reisegruppe vor dem Flughafen. Einige Mitreisende hatten uns in Frankfurt doch nicht gefunden oder haben zuvor schon ein paar Tage in Costa Rica bzw. Mexico verbracht und stoßen nun erst zur Gruppe.



Nach kurzem Kennenlernen, Verladen des Gepäcks in den Bus und einigen wichtigen Informationen zum Tagesablauf machen wir uns auch schon auf den Weg zum Vulkan Poás. Wir fahren durch das schon relativ geschäftige San José (in Costa Rica lebt man nach dem Licht - die Sonne geht ganzjährig gegen halb sechs Uhr auf und gegen 18Uhr unter) hinauf zum Parque Nacional Volcán Poás. Unterwegs stärken wir uns bei einem ersten Frühstück mit Reis und Bohnen. Reis und Bohnen - das habe ich in während der Urlaubsvorbereitung schon herausgefunden - ist Hauptbestandteil jeder Mahlzeit in Costa Rica. Nun lerne ich von Babara, dass das aber je nach Tageszeit unterschiedliche Namen haben kann - morgens Gallo Pinto („gefleckter Hahn“) und mittags Casado ("verheirateter Mann").

 
 
 
Wir haben unglaubliches Glück mit dem Wetter. Der Poás und alle anderen Bergketten blitzen im strahlenden Sonnenschein. Bei der letzten Reisegruppe vor zwei Wochen lag der Vulkan total im Nebel versteckt. Wir wandern bei schönstem Wetter vom Eingang des Parks noch vor den zu erwartenden Touristenströmen (es ist Semana Santa - "Osterferien" in Costa Rica) hinauf zum Kraterrand. Die Aussicht aus 2574m auf den 400m tieferliegenden Kratersee und die dampfenden Schlote ist faszinierend. Kaum zu glauben, dass der gar nicht so weit entfernte Vulkan Tenorio gerade wieder aktiv ist und deswegen sogar schon der Flugverkehr eingeschränkt werden musste. Der Schwefelgeruch ist überraschend stark. Mehr als zwanzig Minuten soll man sich das nicht antun und so wandern wir weiter zur Lagune.


Nach kurzem Besuch des Info-Centers fahren wir zurück nach San José, kehren unterwegs noch einmal zum Casado ein und besichtigen anschließend das Goldmuseum in den neu angelegten Katakomben in San José. Hier wird die größte präkolumbianische Gold- und Schmucksammlung gezeigt.

Ziemlich geschafft vom langen Tag beziehen wir am späten Nachmittag unser erstes Hotel Villa Tournon und gehen anschließend noch gemeinsam Abendessen.

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